LG Welfen

Leichtathletik im Schussental

U23 Zehnkampf in Bernhausen – Yannik Knobloch auf Rekordkurs

Yannik Knobloch beim Stabhochsprung

Am vergangenen Wochenende fanden im baden-württembergischen Bernhausen/Filderstadt die Zehnkampfqualifikationen des deutschen Nachwuchses für Europa- und Weltmeisterschaften statt. Unser heimischer Athlet Yannik Knobloch (20 Jahre/TV Weingarten), der für die LG Welfen startet, wurde dazu auf Grund seiner im vergangenen Jahr erbrachten Leistungen eingeladen. Da er trotz Pandemie auf Grund der Spitzensportklausel mehrmals wöchentlich im Lindenhofstadion trainieren durfte –  allerdings bei z. T. extremen Wetterbedingungen – freute er sich auf diesen Leistungstest. Allerdings war von vornherein klar, dass die nötigen 7600 Punkte, die für die Teilnahme an der EM als Qualifikationsnorm gelten, nur bei absoluten persönlichen Spitzenleistungen erzielbar wären (bisherige Höchstmarke 6878 Punkte).

Nachdem PCR-Tests und tagesaktuelle Schnelltests eingeholt waren, startete Knobloch am Samstag mit furiosem Auftakt über die 100 Meter in 11,13 Sekunden, eine Verbesserung von 2 Zehnteln im Vergleich zu seiner bisherigen Bestmarke. Auch der Weitsprung gelang ihm anlauftechnisch sehr gut; er kam bei allen drei Sprüngen aufs Brett und steigerte sich im letzten Versuch auf seine persönliche Bestleistung von 6,95 Metern. Allerdings ließ dieser Sprung auf Weiten deutlich über 7 Meter hoffen, da er die Beine nicht in die Landeposition bringen konnte und praktisch im Stand landete. Das anschließende Kugelstoßen mit der 7,26 Kilogramm schweren Kugel – 1,26 Kilo mehr als die 6 Kilogramm schwere Kugel vom letzten Jahr, mit der er eine Bestleistung von knapp 13 Metern erzielte – bewältigte er hervorragend. Er kam im letzten Versuch auf ausgezeichnete 13,64 Meter. Auch im Hochsprung konnte er seine Extraklasse in dieser Disziplin erneut unter Beweis stellen. Da er aber die extremen Belastungen dieser Disziplin oft nur schlecht verkraftet und harte, schmerzende Waden bekommt, versuchten er und seine Trainerin nur sehr sparsam, mit einigen ausgelassenen Höhen zu springen. Dies gelang sehr gut und er steigerte sich von 1,80 über 1,86 auf 1,92 und machte dann im 3 Zentimeter-Rhythmus weiter; übersprang 1,95 Meter, 1,98 Meter und deutlich auch 2,01 Meter. Bei 2,04 Meter war dann abzusehen, dass diese Höhe nicht mehr zu schaffen war, so dass er von sich aus den Hochsprung mit übersprungenen 2,01 Metern beendete. Nach so vielen Bestleistungen ging er natürlich hoch motiviert in den 400 Meter-Lauf. Er beendete die Stadionrunde in guten 50,55 Sekunden und hatte nach dem ersten Wettkampftag 3945 Punkten gesammelt.

Am Sonntag standen zunächst die 110 Meter Hürden auf dem Programm. In dieser Disziplin machte sich dann doch bemerkbar, dass die Hürden im kalten Winterwetter nicht immer trainierbar waren – es fehlte eindeutig an den nötigen Trainingsläufen, insbesondere da Knobloch erst mit 18 Jahren, also als Quereinsteiger seinen ersten Zehnkampf absolviert hatte. Der Lauf über die 1,067 Meter hohen Hürden gestaltete sich ziemlich holprig und Athlet und Trainerin waren froh, dass er dennoch glimpflich in 16,24 Sekunden ins Ziel kam.  Sehr bedauerlich war, dass Knobloch seine außergewöhnlich guten Trainingsleistungen im Diskuswerfen mit der 2 Kilogramm schweren Scheibe nicht zeigen konnte. Zwar warf er im zweiten Versuch über 39 Meter, aber im Vergleich zu den Trainingswürfen, die weit über die 40 Meter-Marke flogen, war dieses Ergebnis doch enttäuschend. Auch die Trainingsleistungen im Stabhochsprung lagen deutlich über der Bestmarke des vergangenen Jahres (3,60 Meter). In dieser komplexen Disziplin, in der ein schneller Anlauf mit einem kräftigen Absprung und turnerischen Fertigkeiten verknüpft werden muss, gelang es Knobloch aber, seine Trainingsleistungen abzurufen. Er begann bei 3,80 Meter, schaffte auch die Höhen 4,00 Meter und 4,10 Meter technisch sicher und gut und steigerte sich letztendlich auf eine tolle Höhe von 4,20 Meter – weitere Verbesserungen nicht ausgeschlossen. Auch beim Speerwurf gelangen ihm lauter Würfe über seiner bisherigen Bestmarke. Es fehlt zwar noch die Fähigkeit, längere und schnellere Anläufe in Weite umzusetzen, aber sein technisch wunderschöner Wurf  von über 50 Meter aus 5 Anlaufschritten zeigte, dass er sich bald weiter steigern können wird.

Den abschließenden 1500 Meter-Lauf konnte er leider nicht in der gewohnten Weise im Bereich von 4:40 Minuten zeigen. Er bekam auf Grund einer wohl noch nicht ganz auskurierten Erkrankung große Atemprobleme und konnte sich nur mühsam ins Ziel schleppen, was ihn ca. 300 Punkte kostete. Dennoch bleibt ein sehr guter Gesamteindruck von 7 Bestleistungen und neuem persönlichen Zehnkampfrekord von 6945 Punkten mit der Hoffnung auf den perfekten Zehnkampf!

Scheine für Vereine

Seit kurzem läuft bei REWE wieder die Aktion “Scheine für Vereine”. In diesem Jahr nimmt auch der TV Weingarten daran Teil.

Pro 15 € Einkaufswert erhält jeder einen Vereinsschein. Je mehr Scheine bis zum Aktionsschluss Ende Dezember gesammelt werden, desto mehr Prämien erhält unser Stammverein TV Weingarten. Wir rufen euch deshalb dazu auf: Geht bei REWE einkaufen und unterstütze deinen Verein!

So funktioniert´s:

  1. Sammle Vereinsscheine
  2. Ordne den Vereinsschein deinem Verein “Turnverein Weingarten 1861 e.V.” zu
    • per App
    • über die Website (https://scheinefuervereine.rewe.de/)
    • bringe die Vereinsscheine gerne bei der Geschäftsstelle des TV Weingarten vorbei

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Euer TV Weingarten 1861 e.V.

Trainingslager 2021

Liebe Leichtathletinnen und Leichtathleten,

Hoffen wir, dass wir 2021 unser beliebtes Trainingslager in Tenero am Lago Maggiore durchführen können. Der Termin steht, und zwar:

  • vom Montag, den 24. Mai 2021 bis Samstag, den 29. Mai 2021 (1. Pfingsferienwoche)

Voraussichtlich werden wir nächstes Jahr aus Hygienegründen mit Privatfahrzeugen fahren. Weitere und detailliertere Informationen, auch zu Corona, findet ihr in den folgenden beiden Dokumenten:

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen!

Bis bald und bleibt gesund!
Eure LG Welfen

Absage Training

Liebe Athletinnen, Liebe Athleten, Liebe Eltern,

aufgrund der aktuellen Beschränkungen zum Infektionsschutz findet bis auf weiteres kein Training statt. Bitte legt in den kommenden Wochen im Home-Training einen konditionellen Schwerpunkt 🙂

Sobald wieder Training erlaubt ist, geben wir euch rechtzeitig Bescheid! Für Fragen und Trainingspläne bitte das Kontakt-Formular benutzen.

Bleibt gesund!

Eure LG Welfen

Wintertraining

Liebe Athletinnen und Athleten, Liebe Eltern,

nach den Herbstferien wechseln wir in das Wintertraining. Bitte beachtet hierzu die geänderten Trainingszeiten. Bitte achtet darauf, dass wir aufgrund von Covid-19 vermehrt im Freien trainieren werden – achtet auf entsprechendes Outfit!

Jugend U14 bis U20:

  • Montag (U16 und älter): 17.30 Uhr bis 20.00 Uhr – kurzfristige Absprache (Lindenhofstadion oder Burachhalle)
  • Mittwoch: 17.30 Uhr bis 20.00 Uhr – Sporthalle Realschule Weingarten
  • Freitag: 17.30 Uhr bis 20.00 Uhr – Sporthalle Realschule Weingarten

Kindertraining:

  • Mittwoch (U8 – U12): 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr – Sporthalle Realschule Weingarten
  • Freitag (U12): 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr – Sporthalle Realschule Weingarten

Die gesamten Trainingszeiten findet ihr unter https://lgwelfen.de/trainingszeiten/.

Aufgrund der aktuellen Situation (Covid-19) können Trainingszeiten und/oder Trainingsstätten kurzfristig zugunsten der Hygienemaßnahmen angepasst werden – hierzu erfolgt per WhatsApp/ Mail/ Homepage eine gesonderte Information.

Neue Athletinnen und Athleten müssen sich aktuell vor der ersten Teilnahme am Training anmelden. Bitte hierzu das Kontakt-Formular benutzen.

Bleibt gesund!

Eure LG Welfen

Training in den Herbstferien

Liebe Athletinnen, Liebe Athleten, Liebe Eltern,

in den Herbstferien bleiben die Trainingszeiten wie bisher bestehen. Wir trainieren dementsprechend zu folgenden Uhrzeiten im Lindenhofstadion:

  • Montag, den 26.10 um 17.30 Uhr
  • Mittwoch, den 28.10 um 17.30 Uhr
  • Freitag, den 30.20 um 17.30 Uhr.

Nach den Ferien wechseln wir in das Wintertraining. Eine gesonderte Information hierzu folgt.

Baden-Württembergische Mehrkampf-Meisterschaften der U16 und U20 in Weingarten

Am vergangenen Wochenende führte das Kampfrichterteam der LG Welfen mit Unterstützung des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes und der Stadt Weingarten die Baden-Württembergischen Mehrkampf-Meisterschaften der U16 und U20 im Lindenhofstadion durch.

Zwar hatte das Team um Waltraud Rosenfelder schon im Juli einen kleinen Wettkampf unter dem Hygienekonzept des WLV durchgeführt, aber eine Baden-Württembergische Veranstaltung unter den vielen Auflagen – Einlasskontrolle, Abstandsregelungen, teilweise Maskenpflicht u.v.m. – war eine große Herausforderung für alle Beteiligten.

Dennoch waren die angereisten Wettkämpfer guter Dinge und konnten bei – vor allem in der zweiten Tageshälfte des Samstags und durchgehend am Sonntag sehr guten Bedingungen – zum Teil ausgezeichnete Leistungen erzielen.

Auch die heimischen Athleten Yannik Knobloch (TV Weingarten/MJU20) und Emil Bruderrek (TV Weingarten/MJU16) erreichten vordere Plätze und einige persönliche Bestleistungen.

Trotz eines nicht ganz gelungenen ersten Tags, der in der Anfangsphase von starkem Regen und kühlen Temperaturen geprägt war, konnte Knobloch den Sieg im 5-Kampf der männlichen Jugend U20 erzielen. Der Athlet der LG Welfen lief mit 11,79 Sekunden die beste Zeit seiner Altersklasse über die 100 Meter, sprang im Weitsprung mit 5,99 Meter deutlich unter seinen Möglichkeiten, während ihm das Kugelstoßen mit 12,60 Meter wieder gut gelang. Auch im Hochsprung konnte er mit 1,92 Metern überzeugen, hatte aber Pech, da er die 1,96 Meter zwar deutlich übersprang, aber mit seinen Fersen an der Latte hängenblieb. Bei den abschließenden 400 Metern war seine dreiwöchige Verletzungspause spürbar (53,45 Sekunden). Mit erzielten 3314 Punkten durfte er sich am Ende des ersten Tages die Goldmedaille umhängen. Der zweite Tag des Zehnkampfes ist durch technische Disziplinen geprägt, die Knobloch mehr und mehr aufarbeitet. Zwar hatte er an der letzten Hürde des 110 Meter Hürdensprints einen Wackler und kam dadurch „nur“ auf 16,30 Sekunden, aber beim anschließenden Diskuswerfen ließ er nichts anbrennen und baute seine Führung zunächst mit 39,15 Metern weiter aus. Auch das Stabhochspringen gelingt ihm immer besser. Durch einen um zwei Schritte erweiterten Anlauf und seine enorme Sprungkraft erzielte er dabei mit 3,70 Meter seine Zehnkampfbestleistung. Allerdings konnte sein Konkurrent, Tom Bichsel von der LG Radolfzell, in dieser Disziplin seine ganze langjährige Leichtathletikerfahrung ins Feld führen und rückte mit 4,30 Meter nahe an Knoblochs bis dahin erzielte Punktzahl heran. Da Bichsel außerdem ein ausgezeichneter Speerwerfer ist, der auch am Sonntag mit 55,87 Meter die beste Weite des Tages erzielte, lag er vor dem abschließenden 1500 Meterlauf ca. 100 Punkte vor Knobloch. Dieser lief einen sehr beherzten Lauf (4:52,54 Minuten), zog zu einem tollen Endspurt an und konnte die 3 ¾ Stadionrunden mit 5 Sekunden Vorsprung vor Bichsel beenden. Dennoch reichte dieser enorme Einsatz nicht ganz, um den Vorsprung von Bichsel aufzuholen. Aber als baden-württembergischer Vizemeister und der Silbermedaille war er natürlich dennoch sehr zufrieden.

Eine ebenfalls steile Entwicklung im leichtathletischen Mehrkampf kann man dem 15-jährigen Emil Bruderrek in den letzten zwei Jahren bescheinigen. Deutliche Verbesserungen im Sprint- und Sprungbereich, seine konsequente Trainingshaltung und seine Bereitschaft, technische Disziplinen im Detail zu trainieren, haben ihn in die Spitze der württembergischen Mehrkämpfer katapultiert. So gelang ihm am Samstag außer guten Leistungen im Sprint (12,78 Sekunden), Weitsprung (5,17 Meter) und Kugelstoßen (12,07 Meter) eine Bestleistung im Hochsprung mit 1,56 Meter. Mit 2090 Punkten kam er damit auf Platz 5. Danach fand für die Jugendlichen noch das Speerwerfen statt, das er mit 38,42 Metern als Zweitbester seines Jahrgangs beendete. Auch am Sonntag konnte er mit persönlichen Bestleistungen im Diskuswerfen (38,13 Metern) und Hürdensprint (sehr starke 12,30 Sekunden) überzeugen. Der Knackpunkt seines 9-Kampfes lag diesmal im Stabhochsprung. Da er zusammen mit seiner Trainerin zur Überzeugung kam, dass er sein Absprungbein von links auf rechts umstellen sollte und er nur 3 Wochen Vorbereitungszeit zur Verfügung hatte, war dies ein durchaus gewagtes Unternehmen. Aber sein Mut wurde belohnt. Schon in diesem ersten Wettkampf sprang er nur 10 cm unter seiner bisherigen Bestleistung (3,00 Meter) und konnte bereits härtere Stäbe als zuvor springen. Beflügelt von diesen guten Ergebnissen des zweiten Tages ging er den 1000 Meterlauf diesmal sehr motiviert an und lief auch hier mit 3:24,13 Minuten eine persönliche Bestzeit. Mit deutlicher Steigerung seiner im Juli erzielten Punktzahl auf 4754 Punkte durfte er aufs Treppchen steigen und sich die Bronzemedaille um den Hals hängen.

Schwäbische Meisterschaften der Landesverbände Württemberg und Bayern

Bei den Schwäbischen Meisterschaften in Aichach konnte Andreas Glück (TV Weingarten/M50) in allen drei Wurfdisziplinen den ersten Platz belegen. Es gelangen ihm 11,30 Meter im Kugelstoßen, 38,25 Meter im Diskuswerfen und 45,89 Meter im Speerwerfen. Damit lag er weit vor seinen gleichaltrigen Konkurrenten, die sowohl aus dem württembergischen als auch bayrischen Landesverband angereist waren.

Baden-Württembergische Meisterschaften der U18 in Walldorf

Dieses Jahr fanden die Baden-Württembergischen Meisterschaften der U18 im badischen Walldorf statt – coronabedingt erst am vergangenen Wochenende mit 4 Monaten Verspätung. Dennoch waren die Athleten und ihr Umfeld dankbar, dass es doch einige Vereine gibt, die sich den großen Herausforderungen stellen, Wettkämpfe nach dem Hygienegesetz des Baden-Württembergischen Leichtathletik-Verbandes, auszurichten.

So durfte Silja Dent (TV Weingarten/16 Jahre) am Samstag im Hoch- und Weitsprung sowie über 100 Meter teilnehmen. In diesen 3 Disziplinen hatte sie sich im Vorfeld durch ausgezeichnete Leistungen qualifiziert. Besonders gut gelang ihr am Samstag der Hochsprung, bei dem sie mit übersprungenen 1,60 Meter den 3. Platz belegte und sich damit bei der Präsentation der drei Besten die Bronzemedaille umlegen durfte. Aber auch über die 100 Meter sprintete sie so gut, dass sie den B-Endlauf erreichte und diesen mit dem 3. Platz in 12,95 Sekunden beendete. Zwar gelangen ihr im Weitsprung, der letzten Disziplin an diesem Tag, einige gute Sprünge – im letzten erreichte sie sogar 4,93 Meter – aber es reichte mit Platz 9 leider nicht ganz für die besten 8, die im Endkampf nochmals 3 Versuche bestreiten durften.

Die beiden 17jährigen Athleten der LG Welfen Maxi Mendel und Kaan Müller (beide TV Weingarten) konnten sich ebenfalls durch starke Leistungen im Vorfeld für diese Meisterschaften qualifizieren. Kaan Müller, der sich im Training technisch deutlich verbessert zeigte, touchierte bei diesem Lauf gleich dreimal eine Hürde und konnte dadurch leider nicht seine gewohnte Leistung abrufen. Besser lief es für seine Vereinskameradin Maxi Mendel, die zwar mit ihrem Vorlauf auch noch nicht zufrieden war (15, 28 Sekunden), die sich aber im B-Endlauf sofort nach dem Start an die Spitze des Feldes setzte und ihren Lauf mit deutlichem Vorsprung in 15,07 Sekunden gewann.

Andreas Glück bei den deutschen Senioren-Mehrkampf-Meisterschaften in Zella-Mehlis

Andreas Glück beim Speerwurf

Am vergangenen Samstag startete Andreas Glück (M50/TV Weingarten) bei den Deutschen Senioren-Mehrkampf-Meisterschaften in Zella-Mehlis (Thüringen) im Internationalen Fünfkampf, der aus den Disziplinen Diskus- und Speerwurf, Weitsprung, 200 Meter- und 1500 Meterlauf besteht.

In dem mit 19 Teilnehmern sehr stark besetzten Feld überzeugte Andreas Glück vor allem in den Würfen. Den Diskuswurf mit der 1,5 Kilogramm schweren Scheibe konnte er mit 37,32 Metern sogar als Bester absolvieren. Auch der Speerwurf mit dem 700 Gramm schweren Speer gelang ihm mit 44,50 Metern sehr gut – in dieser Disziplin belegte er den zweiten Platz aller Wettkämpfer. Mit den 4,78 Metern im Weitsprung war er zwar zufrieden; es zeigte sich hier allerdings, wie auch in den Läufen – 200 Meter in 28,83 Sekunden und 1500 Meter in 5:41,15 Minuten – dass Glück die letzten Wochen wegen einer Achillessehnenreizung nur eingeschränkt trainieren konnte. Darüber hinaus fehlten ihm natürlich auch coronabedingt Trainings- und Wettkampfeinheiten in Oberschwabens Stadien.

Dennoch zeigte sich der Sportler des Jahres 2017, der damals auch Deutscher Meister im Internationalen Fünfkampf wurde, mit dem 4. Platz und 2958 Punkten unter diesen Bedingungen sehr zufrieden.