
Am vergangenen Wochenende fanden in Bochum-Wattenscheid die Deutschen Meisterschaften der Juniorinnen und Junioren statt. Erstmals durfte Pia Schmidt-Rüdt (TV Weingarten), beste Weitspringerin der LG Welfen, an dieser für sie hochklassigen Meisterschaft in einer Einzeldisizplin teilnehmen. Nachdem sie im bayrischen Türkheim die Qualifikation mit 5,97 Metern übersprungen hatte, war die Aufregung und Vorfreude groß und sowohl die persönlichen als auch sportlichen Planungen auf die weite Fahrt und Teilnahme ausgerichtet.
Ihr Werdegang bei der LG Welfen unter ihrer Trainerin Waltraud Rosenfelder war zunächst ganz auf den Mehrkampf ausgerichtet. Schon vor einigen Jahren erzielte sie auch im Siebenkampf große Erfolge und durfte an einer Deutschen Jugend-Mehrkampf-Meisterschaft teilnehmen, aber ihre Liebe galt immer schon den Sprint- und Sprungdisziplinen. Gerade in den letzten zwei Jahren verbesserte sie sich stetig im Weitsprung von 5,54 Metern im Jahre 2024 über 5,79 Meter im Herbst 2025 bis hin zu ihrem Paradesprung in Türkheim, bei dem nur noch 3 Zentimeter zur 6-Meter-Marke fehlten.
Zwar konnte sie mit ihrer Performance in Bochum, bei der sie 5,69 Metern im ersten Versuch erzielte, nicht ganz zufrieden sein – sie verfehlte im Übrigen dabei weit das Brett und damit auch die ersehnte Endkampfteilnahme – ,dennoch war es ein großes Erlebnis und eine wichtige Erfahrung für sie. Schon wenige Stunden danach war ihr Blick wieder nach vorne zu den nächsten Gelegeheiten gerichtet, an denen sie Weitspringen kann. Das werden zunächst die Baden-Württembergischen Meisterschaften am 18. Juli in Walldorf sein, bei denen sie auch 100 Meter und die 4×100 Meter-Staffel bestreiten wird.
Am 1./2. August kehrt sie bei den Baden-Württembergischen Mehrkampf-Meisterschaften der Aktiven und U18 im TeleDATA-Stadion am Lindenhof mit einem Siebenkampf zu ihren Wurzeln zurück. Auch dabei wird sie am Sonntag, den 2. August Weitspringen und hofft natürlich auf viele Zuschauer, die sie anfeuern.
Wir gratulieren zur bisher so erfolgreich verlaufenen Saison!
W. Rosenfelder