
Am vergangenen Wochenende fanden die Baden-Württembergischen Hallenmeisterschaften der Aktiven und Jugend in der Europahalle in Karlsruhe statt.
Ein kleines Team von qualifizierten Leichtathleten der LG Welfen stellte sich den Herausforderungen, obwohl sie in Ravensburg und Weingarten mit den unzureichenden Trainingsbedingungen im Winter – es gibt keine Halle mit Tartanbelag – der starken Konkurrenz aus dem Stuttgarter Raum kaum Paroli bieten können. Dennoch gelangen Matti Hauck (Männer/TV Weingarten) alle seine Weitsprünge und er konnte sich sogar von Sprung zu Sprung steigern. Der letzte Sprung, bei dem er sich leider weit hinter dem Fußabdruck mit der Hand abstützte, wäre noch deutlich weiter wie sein bis dato bester Sprung von 6,64 Metern (Platz 6) gewesen.
Katja Hiller (WU20/TSB Ravensburg) testete erstmal nach 8 Monaten, in denen sie ihre Fußverletzung auskurierte, ihre Form im Sprint und Hürdensprint. Glücklicherweise traten keine Schmerzen mehr trotz der hohen Belastung auf, dennoch musste sie im Sprint der langen Wettkampfpause Rechnung tragen und war mit ihrer erzielten Zeit von 8,26 Sekunden nicht zufrieden. Deutlich besser lief es über 60 Meter Hürden: Sie erreichte mit 9,07 Sekunden den Endlauf der besten Acht und bestätigte diese Zeit im Finale (Platz 4). Gleichzeitig erreichte sie mit dieser Zeit die Qualifikation der Jugend DM!
Maxi Mendel startete ebenfalls über 60 Meter und 60 Meter Hürden. Über 60 Meter lief sie in 7,96 Sekunden persönliche Bestzeit, während sie über 60 Meter Hürden mit 8,83 Sekunden (Platz 9) zwar nahe an ihre pB von 8,80 Sekunden herankam, dennoch in diesem starken Starterfeld des Frauen-Hürden-Sprints keinen Finalplatz ergattern konnte. Sie wird am nächsten Wochenende bei den Süddeutschen Meisterschaften in Frankfurt erneut ihre Chance auf einen Startplatz bei den Deutschen Meisterschaften suchen.
Im Weitsprung der Frauen war Pia Schmidt-Rüdt mit 5,79 Metern qualifiziert und konnte sich damit durchaus einen Finalplatz ausrechnen. Leider war ihr an diesem späten Samstagabend das Glück nicht hold – Anlauf um Anlauf war sie entweder zu weit vom Brett entfernt oder übertrat sie, so dass sie nicht ihre gewohnte Leistung abrufen konnte. Dennoch darf auch sie in Frankfurt erneut ihr Glück versuchen und zeigen, wie weit sie springen kann.